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Evivo Pionier Partner unterzeichnen Vereinbarung

Die ersten Evivo Pionier Partnerschaften wurden am 19. Januar 2012 feierlich unterzeichnet. Diese Pionier Partnerschaften ermöglichen es, das Evivo Kursprogramm für Menschen mit chronischer Krankheit und ihre Angehörigen erstmals im deutschsprachigen Raum anzubieten.

Mit dabei waren
Selbstmanagement-Ansatz
Die Evivo Kurse basieren auf dem Selbstmanagement-Prinzip von Patientinnen, Patienten und Angehörigen. Dieses Prinzip beschreibt Ilona Kickbusch, Mitglied im Leitenden Ausschuss der Careum Stiftung, als einen „Megatrend im Gesundheitswesen“. Sie sagt ausserdem:

„Mit Evivo hat sich etwas in Bewegung gesetzt, was sich auf neue Weise vielfältig manifestiert. Durch diese Partnerschaften können wir gemeinsam etwas Grösseres, Neues schaffen.“

Die Patientinnen und Patienten sollen nicht als passive Leistungsempfänger reagieren, sondern aktiv im Gesundheitswesen agieren können. Denn

„Gesundheit heisst auch, aktiv am Leben teilzunehmen und selber Entscheidungen zu treffen.“

Evivo fördert ein solches aktives, gesundheitsbewusstes und selbstbestimmtes Leben. Das Besondere an Evivo ist, dass die Kursleitungen meist selbst chronisch erkrankte Personen sind. Internationale Studien zeigen, dass mithilfe dieses Programms die Lebensqualität von Menschen mit chronischer Krankheit und ihr Wohlbefinden verbessert werden können.

Evivo Kurse
Evivo Kurse werden ab Januar 2012 exklusiv von Pionier Partnern in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland angeboten.

Zurzeit finden erste Kurse in Zürich und in Graz statt.

Margot Klein vom Projekt Leila der Städtischen Gesundheitsdienste Zürich leitet bereits einen Evivo Kurs in Zürich. Sie betont,

„das Soziale Lernen in der Gruppe bereits hat bereits beim ersten Treffen begonnen. Das heisst, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschen sich aus und lernen gegenseitig voneinander.“

Die Pionier Partnerschaften werden in den kommenden Monaten ausgebaut, damit viele Menschen Zugang zu Evivo haben. Weitere Informationen und die neuesten Kursangebote finden Sie unter >>Evivo

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Neue Publikationen
12. Januar 2012

Neue Publikationen zum Selbsmanagement von Careum Patientenbildung:

Gabriel, E./Natau, C. (2011): Selbstmanagement fördern, Patientenbildung verwirklichen. Zürich: Education Permanente Nr. 4, 36-37.

Haslbeck, J./McCorkle, R./Schaeffer, D. (2012): Chronic Illness Self-Management While Living Alone in Later Life: A Systematic Integrative Review. Research on Aging, January 10, 2012.

Haslbeck, J. (2011): Selbstmanagementförderung Empowerment zu gesundheitsbewusstem Leben mit chronischer Krankheit. Pro Alter, Nr. 4, S. 44-4

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Gesünder leben - mit wenig Aufwand viel erreichen
16. November 2011

Es braucht gar nicht so viel, um gesünder zu leben! Ilona Kickbusch, Stiftungsrätin und Mitglied im Leitenden Ausschuss der Careum Stiftung, sagt: nicht rauchen, wenig Alkohol trinken, genügend Bewegung und bewusstes Essen – das ist die Formel für die alltägliche Gesundheit. Warum das dennoch nicht für jeden so einfach umzusetzen ist, darüber spricht sie in einem Interview im Migros Magazin.

Hier geht's zum Interview

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Eine neue Stimme: Die Patientenkoalition der Schweiz
18. Oktober 2011

Nach intensiver Vorarbeit wurde am 10. September 2011 die nationale Patientenkoalition Schweiz gegründet.
Die Patientenkoalition möchte Patientinnen und Patienten eine Stimme in der Gesundheitspolitik geben. Dazu fordert sie
  • mehr Mitspracherecht,
  • verbesserte berufliche Eingliederung von Menschen mit chronischen Krankheiten,
  • neue Modelle, um Erwerbstätigkeit und Pflege miteinander zu vereinbaren,
  • eine obligatorische Krankentaggeld-Versicherung und
  • die bestmögliche Qualität in Diagnose, Behandlung, Betreuung und Kommunikation.

Initiiert von der Krebsliga geht es dabei momentan vor allem um Krebserkrankte. Mittelfristig soll aber allen Menschen mit chronischen Krankheiten gegenüber der Politik eine Stimme gegeben werden.

Mehr dazu lesen Sie bei der Krebsliga

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Eine Tagung von Careum – Leben mit Medikamenten
27. September 2011

Leben mit einer psychischen oder physischen Krankheit bedeutet meistens auch Leben mit Medikamenten. Dabei geht es um weit mehr als Medikamente „wie verordnet“ einzunehmen: Menschen mit chronischer Krankheit brauchen Gesundheitsinformationen, -wissen und -kompetenzen, damit sie im Kontakt mit den Gesundheitsfachleuten ihre sorgfältigen Eigenbeobachtungen einbringen und immer wieder notwendige Anpassungen aushandeln können.

In Zusammenarbeit mit Careum Patientenbildung veranstaltet Careum Weiterbildung (vormals das WE’G Weiterbildungszentrum für Gesundheitsberufe) eine Tagung zum Thema Medikamentenmanagement. Es soll nicht über Patientinnen und Patienten gesprochen, sondern mit ihnen zusammen diskutiert werden.

Die Vortragenden und Gesprächsteilnehmenden kommen aus allen Bereichen des Gesundheitswesens, unter anderem sprechen Dr. Jörg Haslbeck und Edith Gabriel von Careum Patientenbildung.

Die Tagung findet am 19. April 2012 in Aarau statt. Anmeldungen sind bereits möglich unter nihad.beganovic[at]weg-edu.ch. Nähere Informationen folgen unter www.careum-weiterbildung.ch.

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Jetzt neu erschienen – Kate Lorigs «Gesund und aktiv mit chronischer Krankheit leben»
1. September 2011

Heute erscheint das Buch von Kate Lorig «Gesund und aktiv mit chronischer Krankheit leben» erstmals auf Deutsch. Damit geht für uns ein wichtiger Arbeitsschritt in Richtung Selbstmanagementangebote für Menschen mit chronischen Krankheiten zu Ende. Rund 12 Monate haben wir mit vielen Fachpersonen, Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen zusammengearbeitet und an der Übersetzung und Adaption des Buches für den deutschsprachigen Raum gefeilt. Umso mehr freuen wir uns, dass wir das Ergebnis heute persönlich der Öffentlichkeit am Careum Forum vorstellen können.

Wollen Sie mehr wissen? Erste Stimmen von Menschen mit chronischen Krankheiten und weitere wissenswerte Details zum Buch haben wir Ihnen hier zusammengestellt.
Das Buch und den entsprechenden Serviceteil können Sie beim Careum Verlag bestellen.

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Hinweis auf den 1. Patientenkongress Depression
26. Juli 2011

Betroffene und Angehörige sind wichtige Faktoren im Gesundheitssystem. Aus diesem Grund veranstaltet die Deutsche Depressionshilfe am 2. Oktober 2011 den «ersten deutschen Patientenkongress Depression für Betroffene und Angehörige» in Leipzig. Schirmherr ist der deutsche Entertainer Harald Schmidt. Der Kongress soll den Teilnehmenden eine Plattform bieten, um sich auszutauschen und fachkundig zu informieren. Neben Vorträgen von Ärzten werden Betroffene und Angehörige von ihren Erfahrungen mit der Krankheit berichten. Auch eine Podiumsdiskussion und verschiedene Workshops, z.B. zum Thema «Wenn ein mir nahestehender Mensch depressiv ist: Was hilft uns beiden?», gehören zum Programm.

Nähere Informationen zum Patientenkongress Depression.

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Projekt Gesundheitsnetz 2025
20. Juli 2011

Kennen Sie Leila? Salute? Kompass? SiL? Das sind Projekte im Zürcher Verein «Gesundheitsnetz 2025», welcher seit 2009 aktiv ist. Aus Sicht von Careum Patientenbildung sind das wichtige Initiativen, damit Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige nicht nur behandelt werden, sondern informiert sind und aktiv mitentscheiden können.

Das Gesundheitsnetz 2025 hat zum Ziel, «das Gesundheitswesen der Stadt Zürich und ihrer Agglomeration im Dienste der Bevölkerung langfristig und nachhaltig in Richtung einer integrierten Versorgung weiterzuentwickeln». Dabei lanciert es diverse Gesundheitsprojekte in und um Zürich, z.B.:

Leila – Leben mit Langzeiterkrankungen: Ein Angebot der Städtischen Gesundheitsdienste in Zusammenarbeit mit mehreren PraxispartnerInnen. Begleitung, Beratung und Schulung im Umgang mit chronischer Erkrankung und den Auswirkungen im Alltag.

Salute – Kompetente soziale Beratung von PatientInnen: Ein Angebot des SRK Kanton Zürich und des Stadtärztlichen Dienstes. Aufsuchende niederschwellige Hilfe bei einfacheren sozialen Problemstellungen durch qualifizierte freiwillige MitarbeiterInnen des SRK Kanton Zürich.

Kompass – Case Management – Triage – Krisenintervention: Ein Angebot der Städtischen Gesundheitsdienste. Niederschwelliges und aufsuchendes Angebot für Menschen mit hoch komplexen somatischen und psychosozialen Problemlagen. Das interdisziplinäre Case Management-Team unterstützt Betroffene, Angehörige und das Gesundheitssystem bei der Bewältigung von Mehrfachproblematiken.

SiL – Sozialmedizinische individuelle Lösungen: Ein Angebot der Gerontologischen Beratungsstelle des Stadtärztlichen Dienstes und der Pflegezentren der Stadt Zürich. Unterstützung und Hilfe bei Verdacht auf Demenz oder einer Demenzdiagnose.

Mehr Informationen zum Gesundheitsnetz 2025 finden Sie hier.

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CDSMP in Japan – kleines Jubiläum
13. Juli 2011

Auf der ganzen Welt sind Menschen von chronischen Krankheiten betroffen, auch in Japan. Dort wird schon seit fünf Jahren das Chronic Disease Self-Management Program (CDSMP) umgesetzt, also das Modell, auf dem Evivo basiert. Der Kurs wurde an die kulturellen Gegebenheiten adaptiert und hat bereits insgesamt ca. 1000 Teilnehmenden erreicht. Nun wird überlegt, wie der Ansatz ins japanische Gesundheitssystem eingebettet werden und die Unterstützung des Staates sowie anderer Institutionen gewonnen werden kann – ein Schritt, der nach ersten Umsetzungserfahrungen mit Evivo zukünftig auch in der Schweiz ein Thema sein wird.

Was wir besonders interessant finden: Die japanischen Kursteilnehmenden schätzen den «action plan», der bei Evivo Handlungsplan heisst, als eines der hilfreichsten Werkzeuge des Kurses überhaupt ein – genau wie die Teilnehmenden unseres ersten Pilottrainings. Wir sind gespannt, wie die Umsetzung in Japan weitergeht – und natürlich auch in den 20 weiteren Ländern, in denen das CDSMP schon angeboten wird!

Hier finden Sie den ganzen Artikel (englisch)

Hier finden Sie Informationen zur Umsetzung von CDSMP in der Schweiz, also zu Evivo

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Erstmalig CDSMP-Kursleitungen in deutscher Sprache ausgebildet – Evivo Pilot-Training
6. Juni 2011

Endlich ist es so weit: Zum ersten Mal sind im deutschsprachigen Raum CDSMP-Kursleiterinnen ausgebildet worden! Am 13./14. und 20./21. Mai 2011 fand auf dem Careum Campus in Zürich das Evivo Pilot-Training statt. Nach beinahe anderthalb Jahren sorgfältigster Übersetzung und Adaption der englischen Kursmaterialien durch Careum kann nun das evidenzbasierte Selbstmanagementprogramm der Stanford Universität auch auf Deutsch genutzt werden.

An diesem ersten Evivo Training haben 11 Personen aus der Schweiz, aus Österreich und aus Deutschland teilgenommen. An den vier intensiven Tagen haben die angehenden Kursleiterinnen das umfangreiche Kursmanual kennengelernt, sich damit auseinandergesetzt, wie mit Lern- und Diskussionssituationen im Kurs umgegangen wird, wie die Kursinhalte „an den Mann und die Frau gebracht“ werden und natürlich haben sie sich mit den Inhalten selbst beschäftigt. Dazu zählen beispielsweise das Erstellen eines Handlungsplanes, gemeinsames Lösen von Problemen oder Hinweise zu gesunder Ernährung bzw. Bewegungsübungen. Das Training und auch der Kurs für Patientinnen und Patienten lehnen sich eng an das Buch „Gesund und aktiv mit chronischer Krankheit leben“ von Kate Lorig an. Es erscheint im August 2011 als deutsche Erstveröffentlichung beim Careum Verlag mit länderspezifischen Service-Hinweisen für die Schweiz, für Deutschland und bald auch für Österreich.

Jetzt arbeiten wir weiter intensiv an der Verbesserung des Trainings und möchten hier schon mal einige positive Stimmen zum ersten Evivo Training zu Wort kommen lassen:

„Das Trainerteam war genial!“

„Ich habe nicht geglaubt, dass Soziales Lernen so funktionieren kann. Jetzt weiss ich, dass es funktioniert – und zwar über alle sozialen Schichten hinweg!“

„Dass wir praktische Lehraktivitäten üben konnten, hilft mir sehr für meine spätere Kursleitungsfunktion!“

„Aus diesem Kurs kann ich einen grossen Reichtum in meine Organisation mitnehmen – und sogar in meine Familie.“

Impressionen vom Evivo Pilot-Training auf Facebook

Evivo ist ein evidenzbasiertes, an der Stanford Universität entwickeltes Selbstmanagementprogramm Es steht für eine neue Rolle von Patientinnen, Patienten und Angehörigen, verbessert deren Lebensqualität und fördert Kompetenzen im Umgang mit chronischer Krankheit. Mehr über Evivo erfahren Sie hier

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Neues Europäisches Netzwerk zu Empowerment von Patienten – ENOPE
31. Mai 2011

Das European Network on Patient Empowerment (ENOPE) ist ein neu gegründetes Netzwerk mit dem Ziel, Wissen zu Empowerment von Patienten und Personen auszutauschen, Daten und Argumentationshilfen zu generieren und gemeinsame Interventionsansätze zu entwickeln (etwa im Online-Bereich). Im ENOPE arbeitet die Careum Stiftung (CH) seit März 2011 mit dem Expert Patients Programme (UK), dem Danish Committee for Health Education (DK) und dem WHO Regionalbüro für Europa zusammen.

Das ENOPE veranstaltet ferner internationale Fachtagungen mit europäischem Fokus, um Themen wie bspw. Selbstmanagementförderung in gesundheitspolitischen Diskussionen und Entscheidungsprozessen zu verankern. Eine erste gemeinsame Veranstaltung ist die 1st European Conference on Patient Empowerment ENOPE 2012, die am 11./12. April 2012 in Kopenhagen stattfindet.

Weitere Informationen demnächst unter www.enope.eu

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Die Stimme von Patienten – zentral für Prävention und Chronic Disease Management
18. Mai 2011

Patientenvertreter wünschen sich eine einflussreichere Rolle bei Gesprächen zur Gestaltung und Umsetzung von Präventionsstrategien für nicht übertragbare und chronische Krankheiten. Das ist das Fazit eines Meetings am Rande der WHO World Health Assembly in Genf. Dieses Treffen wurde von der IAPO (International Alliance of Patients’ Organizations) und zwei ihrer Mitgliedergruppen, der ADI (Alzheimer’s Disease International) und der MSIF (Multiple Sclerosis International Federation), ausgerichtet. Mehr als 50 Teilnehmer waren anwesend, darunter Regierungsvertreter, Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen und WHO-Repräsentanten.

Ilona Kickbusch, Direktorin des Global Health Programms am Graduate Institut in Genf sowie Mitglied im Leitenden Ausschuss von Careum nahm ebenfalls an der IAPO-Veranstaltung teil. Careum und Ilona Kickbusch sind seit geraumer Zeit mit der IAPO in einem intensiven Dialog. Robert Johnston, IAPO-Mitglied und ebenso Teilnehmer des Meetings sagte: „Die Stimme von Patienten muss im Zentrum von Prävention und Chronic Disease Management stehen und in allen Phasen von Entscheidungen aktiv gehört werden. Die WHO hat hier eine wichtige Rolle, indem sie den Regierungen von Mitgliedsstaaten beispielhaft zeigen kann, wie die Stimme von Patienten innerhalb von Organisationen systematischer integriert werden kann.“ Die wichtige Rolle von Patienten hat Johnston bereits klar und eindrücklich am Careum Congress in Zürich unterstrichen.

„The patient voice must be at the centre of chronic disease prevention and management“
18. Mai 2011

Patient advocates have called for a stronger role in setting the agenda in the design and delivery of strategies to prevent and manage non-communicable diseases (NCDs) and chronic diseases more broadly. This call was made at a side meeting to the World Health Organization (WHO) World Health Assembly in Geneva, Switzerland. The meeting was hosted by the International Alliance of Patients’ Organizations (IAPO) and two of its member patient groups; Alzheimer’s Disease International (ADI) and the Multiple Sclerosis International Federation (MSIF) and attended by over 50 participants including member state representatives, health professionals and WHO representatives.

Ilona Kickbusch, director of the Global Health Programme at the Graduate Institute in Geneva and Member of the Management Committee of Careum attended this meeting as well. Careum and Ilona Kickbusch are in an intensive dialogue with IAPO. One of the speakers, Robert Johnston (IAPO Governing Board Member) pointed out that ‘the patient voice must be at the centre of chronic disease prevention and management; and active in all stages of decision-making. The WHO has an important role to play in setting an example to member states’ governments by including the patient voice more systematically across the organization.’ Johnston had also emphasized the important role of patients very clearly at the Careum Congress 2010 in Zurich.

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Erfahrung mit Krankheit
9. Februar 2011

Eine neue Webseite macht es möglich!
Erfahrungen von Patienten ernst nehmen und sie als Informationsquelle nutzen, sind wichtige Elemente der modernen Medizin. Ein Team von Wissenschaftlern der Universitäten Freiburg und Göttingen hat die Webseite www.krankheitserfahrungen.de nach einem Vorbild der Universität Oxford, England, aufgebaut. Sie bietet betroffenen Menschen und ihren Angehörigen sowie allen Interessierten an Forschung und Lehre einen Zugang zu wissenschaftlich erarbeiteten und systematisch aufbereiteten Krankheitserfahrungen. Erste Themen sind Patientenerfahrungen zu Chronischem Schmerz und Diabetes Typ 2. Patientinnen und Patienten berichten von der „Innenseite“ des Lebens mit einer Krankheit und erzählen, was ihnen geholfen hat.

Die Seite ist barrierefrei zugänglich und logisch aufgebaut, momentan kann man innerhalb der einzelnen Krankheitsmodule nach Themenschwerpunkten (z.B. Zukunftsperspektive oder Ursachensuche) oder nach Alter der Betroffenen selegieren. Am 11. Februar 2011 wird die endgültige Version der Website aufgeschaltet.

Mehr zu den Erfahrungen lesen Sie hier
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Selbstmanagement Community in England
23. Dezember 2010

Careum Patientenbildung beschäftigt sich seit Anfang 2010 intensiv mit Selbstmanagement-Programmen für chronisch kranke Menschen. Daher interessiert uns natürlich auch, was international in diesem Bereich für Anstrengungen unternommen werden. Nun ist seit einigen Wochen die englische Webseite www.selfmanagement.co.uk online. Sie ist vor allem für Anbieter von Kursen, Trainer und Freiwillige gedacht, die ausgebildete Trainer in Selbstmanagement für Patienten suchen oder sich engagieren möchten.

Das Herzstück der Seite ist eine Datenbank, in der Trainer, Gutachter, Betreuer und sog. Leadtrainer (ausgebildet durch das Expert Patient Programme oder an der Stanford University im Chronic Disease Self-Management Programme) gesucht und deren Zertifizierungen resp. Ausbildungen hier nachgeschlagen werden können. So entsteht ein Register ausgebildeter und zertifizierter Personen über ganz England, die sich vernetzen und zusammenarbeiten. Ausserdem werden Kursmaterialien und ein Diskussionsforum zur Verfügung gestellt.

Ein Ansatz, der nachahmenswert ist

Für Interessierte geht es hier zur Homepage der Selfmanagement Community

Self-Management in the UK
23. Dezember 2010

www.selfmanagement.co.uk has been developed as a resource centre for professionals and volunteers who are part of the self-management community in England, working with people living with long term health conditions.

At the heart of www.selfmanagement.co.uk is The National Register of Self-Management, a searchable database of tutors, assessors, trainers and Lead trainers who are trained and accredited to deliver Expert Patient Programme - Chronic Disease Self Management Programme. The NRSM will will provide PCTs and other commissioning bodies with a way of both finding tutors to deliver courses and checking their accreditation. It is important that everyone who is involved in delivering Self-Management courses in England is included on the register as this is the way that PCTs will be able to enure that participants are only offered course run by fully accredited tutors.

Read more about this

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Careum hosts expert meeting on strengthening patient empowerment in Europe
24. November 2010

Am 13. November haben sich auf Einladung von Careum Expertinnen und Experten getroffen, um zu diskutieren, wie Patientenbildung und Selbstmanagementförderung in Europa weiter etabliert werden kann. Mit dabei: Mitglieder des WHO Regional Office for Europe, des Danish Committee on Health Education (DK), des Expert Patients Programme (UK), der International Alliance of Patient Organizations (IAPO), der Patientenuniversität Barcelona (ES) sowie Kate Lorig vom Stanford Patient Education Center und Jay Greenberg vom National Council on Aging (NCOA).

Das Treffen knüpfte an ein vorangegangenes Meeting beim WHO Regional Office for Europe an. Ziel war v. a. zu klären, wie das Regional Office der WHO in seiner Arbeit zu diesem Thema unterstützt werden kann. Ein weiterer Fokus: das Chronic Disease Self-Management Program und wie unter den beteiligten europäischen Länder enger zusammengearbeitet werden kann. Als erster Schritt wurde der Runde Tisch „European Network on self-managemten support“ ins Leben gerufen.

Eindrücke von diesem Tag finden Sie auf Facebook


On November 13th 2010 experts from various countries discussed how to strengthen patient empowerment in Europe. Hosted by Careum the meeting included members of the WHO Regional Office for Europe, the Danish Committee on Health Education, the Expert Patients Programme (UK), the International Alliance of Patient Organizations (IAPO), the Universidad de los Pacientes (ES), as well as Kate Lorig (Stanford Patient Education Center, USA) and Jay Greenberg (National Council on Aging, NCOA).

The meeting was a follow-up on a previous event at the WHO Regional Office on patient empowerment. Now, the objective was to identify how the WHO working group can be adequately supported. Besides briefings on a WHO background paper on patient empowerment participants shared their experiences with the Chronic Disease Self-Management Program and brainstormed on how joint efforts can be made in terms of online-CDSMP. As a first step, a roundtable on a “European Network on self-management support” was formed.

Impressions on facebook

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Das CDSMP ‚unter der Lupe‘ – neues ExpertInnen-Gremium unterstützt Adaption
08. November 2010

Ausgewiesene Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitswesen diskutieren und unterstützen die Anpassung des Chronic Disease Self-Management Program (CDSMP) in der Schweiz bzw. im deutschsprachigen Raum. Auf Einladung von Careum Patientenbildung hat sich am 27. Oktober 2010 eine Arbeitsgruppe zusammengefunden, die in einer ersten Sitzung u. a. den Fragen nachgegangen ist, welche (kulturellen) Aspekte bei der Anpassung und Systemintegration des CDSMP zu beachten und welche Schritte dafür erforderlich sind. Ein sehr gelungener und vielversprechender Auftakt für eine konstruktive und kontinuierliche Zusammenarbeit, die dieses international erfolgreiche Selbstmanagementprogramm für chronisch erkrankte Menschen und ihre Angehörigen ab 2011 erstmalig schweizweit bzw. im deutschsprachigen Raum verfügbar machen wird.

Zur Arbeitsgruppe gehören:
  • Christina Brunnschweiler, Geschäftsleiterin Spitex Zürich, vertreten durch Arda Teunissen, Mitglied der Geschäftsleitung
  • Dr. Manuela Eicher Jacobs, Hochschule für Gesundheit Freiburg
  • Prof. Dr. Thomas Rosemann, Institut für Hausarztmedizin der Universität Zürich, vertreten durch PD Dr. Claudia Steuerer-Stey
  • Dr. Petra Schäfer-Keller, Leiterin Fachabteilung Pflegeentwicklung, Kantonsspital Aarau
  • Prof. Dr. Peter J. Schulz, Institute of Communication and Health, Universität Lugano
  • Corinne Zosso, Geschäftsführerin der Lungenliga Schweiz, Mitglied im Vorstand der Schweizerischen Gesundheitsligen-Konferenz (GELIKO).

Ein herzlicher Dank an die Teilnehmenden für diesen gelungenen Auftakt

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Patientenfreundlich schreiben – Pilot-Workshop von Careum Patientenbildung

08. November 2010

Careum Patientenbildung hat eigene Kompetenzen erweitert, Texte und Webinhalte patientenfreundlich zu formulieren und zu gestalten. Am Mittwoch, den 3.11.2010, fand der Pilot-Workshop „Patientenfreundlich schreiben“ statt, geleitet von der Autorin Delia Schreiber, die als Coach tätig ist und bereits diverse Bücher und Ratgeber für chronisch kranke Menschen veröffentlich hat, u. a. ihr neues Buch „Plötzlich Patient“ beim Beobachter-Verlag.

Impuls für den Pilot-Workshop war unsere derzeitige Arbeit an der deutschen Erstveröffentlichung des Selbstmanagement-Klassikers „Living a healthy life with chronic conditions“ von Kate Lorig. Unser Ziel: nicht nur den kulturellen Kontext im deutschsprachigen Raum und in der Schweiz berücksichtigen, sondern möglichst zielgruppenorientiert formulieren. Den Kursteilnehmenden – einer interdisziplinären Gruppe mit Mitarbeitenden von Careum Patientenbildung, Careum F&E, dem Careum Verlag und der WE’G Hochschule – hat Frau Schreiber wertvolle Hinweise und praktische Tipps vermittelt. Der Pilot-Workshop stiess auf grosse Resonanz und eine Wiederholung bzw. einen Ausbau des Angebots prüfen wir derzeit. Einen herzlichen Dank an die Referentin, die Impulse werden bereits praktisch umgesetzt.

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Ärzte und Krankenhäuser mit der Weissen Liste suchen
25. Oktober 2010

Die Bertelsmann Stiftung bietet für Deutschland eine innovative Seite für Patientinnen und Patienten an, auf der man in Deutschland ein passendes Krankenhaus und/oder einen Arzt suchen kann. Als Nutzerin oder Nutzer können Sie Kriterien eingeben wie etwa regionale Nähe, Körperregionen, Diagnosen etc. Anschliessend erhalten Sie eine Liste mit Krankenhäuser, die zu Ihrer Suche passen. Sie können die Suchergebnisse selbst und die Bewertungen anderer Nutzerinnen und Nutzer miteinander vergleichen.
Daneben finden sich viele wertvolle Informationen zu Krankheiten und deren Symptomen sowie Behandlungsmöglichkeiten. Alle Inhalte werden vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) geprüft. So wird die Glaubwürdigkeit und Seriosität der Seite gesichert.
Ein toller und hilfreicher Ansatz für Patientinnen und Patienten, die sich selbst informieren wollen.

Machen Sie sich hier ein Bild


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Careum unterzeichnet zusammen mit Partnerorganisationen eine gemeinsame Vereinbarung «Allianz Gesundheitskompetenz»
20. Oktober 2010

Public Health Schweiz, die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz, die Careum Stiftung , die Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH und Merck Sharp & Dohme-Chibret (MSD) haben am 6. September eine gemeinsame Vereinbarung «Allianz Gesundheitskompetenz» unterzeichnet. Die Allianz Gesundheitskompetenz vernetzt als Plattform Akteure aus Gesundheitswesen, Wissenschaft, Bildung, Politik, Wirtschaft und Medien zur Förderung der Gesundheitskompetenz in der Schweiz. Sie setzt gesellschaftspolitische Impulse, entwickelt strategische Konzepte zur Förderung der Gesundheitskompetenz und unterstützt die Umsetzung konkreter Projekte mit Partnern inner- und ausserhalb der Allianz.
Die Allianz strebt eine deutlich erhöhte Gesundheitskompetenz der Bürger/innen in der Schweiz an: die Bürger/innen sollen befähigt sein, ihre Gesundheitsdeterminanten positiv zu beeinflussen, Risiken einzuschätzen und sich im Gesundheitssystem autonomer zu bewegen. Wichtig ist dabei, dass die Bürger/innen gestärkt werden, in ihrem Alltag Entscheide zu treffen, welche ihre Gesundheit fördern, und das selbstbestimmte Leben mit gesundheitlichen Einschränkungen oder mit einer Krankheit ermöglichen. Zu diesem Zweck ist es auch ein Anliegen der Allianz wichtige politische oder gesetzliche Rahmenbedingungen für die Verbesserung der Gesundheitskompetenz zu schaffen und das Thema gesundheits- und gesellschaftspolitisch breiter zu verankern.

Kontakt:
Allianz Gesundheitskompetenz
c/o Public Health Schweiz
Effingerstrasse 54
Postfach 8172
3001 Bern
Tel.: 031 389 92 86
Fax: 031 389 92 88
denise.felber@public-health.ch


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Rheumapatienten lehren Medizinstudenten
18. Oktober 2010

An der Universität Düsseldorf findet ein außergewöhnliches Pilotprojekt der Deutschen Rheuma-Liga statt. Rheumapatienten, die eine spezielle Schulung durchlaufen haben, engagieren sich in der Ausbildung von angehenden Medizinern. Die Studenten lernen von den Patienten im direkten Kontakt und vertiefen die Lerninhalte zur Anamnese. Die Patienten berichten über sich selbst und ihre Krankheitsgeschichte, stehen für das Einüben eines Anamnesegesprächs im Rollenspiel zur Verfügung und lassen ihre an Rheuma erkrankten Hände abtasten, so dass die Studenten ein Gespür für diese wichtige Methode der Erstdiagnostik entwickeln. Das «Patient Partners»-Projekt läuft bislang einmalig für Deutschland seit zwei Jahren im Trainingszentrum für ärztliche Fähigkeiten der Universität Düsseldorf. Zukünftig sollen Patienten auch in anderen Universitäten im Bereich Rheumatologie eingesetzt werden. In Düsseldorf geht die Ausbildung im Wintersemester 2010 weiter.

Lesen Sie den ganzen Artikel bei Careum Explorer

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«Da hilft nur leben. Wie chronische Krankheiten zur Chance werden können»
18. Oktober 2010

Ein wichtiges Buch zu einem wichtigen Thema - «Da hilft nur leben. Wie chronische Krankheiten zur Chance werden können» von Lars Baus. Alltagsrelevant, nützlich und aus Sicht eines Betroffenen, der Selbstmanagement chronischer Krankheit und Empowerment im Gesundheitswesen eine konkrete Gestalt gibt. Absolut lesenswert!... Die Buchbesprechung von Jörg Haslbeck gibt es auf dem Careum Explorer.

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WHO-Tagung in Moskau - Careum Patientebildung war dabei
22. September 2010

Ilona Kickbusch, Mitglied des leitenden Ausschusses der Careum Stiftung, hat mit einer Schweizer Delegation an einer Tagung der WHO teilgenommen, die vom 13.-16. September in Moskau stattfand.
Behandelt wurden Themen wie „Umwelt und Gesundheit“ in Europa, globale Gesundheit oder soziale Determinanten von Gesundheit. Was uns besonders freut: Die WHO befasst sich mit strategischen Partnerschaften für Gesundheit mit verschiedenen Institutionen Europas, so etwa der Careum Stiftung, die bereits in WHO-Expertengespräche zum Thema „Patientenbildung“ involviert ist!

>>Hier gehts zur Ankündigung des BAG
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Schottland startet eine ‚Selbstmanagement-Woche‘
23. August 2010

Die Long-Term Conditions Alliance Scotland (LTCAS) widmet vom 4. bis 8. Oktober 2010 zum ersten Mal eine Woche dem Selbstmanagement chronischer Krankheit. Es sollen Selbstmanagementaktivitäten und -programme im Gesundheits- und Sozialwesen transparent gemacht werden. Die Selbstmanagement-Woche basiert auf der 2008 ins Leben gerufenen Schottischen Strategie zur Selbstmanagementförderung von Patienten und Angehörigen, genannt „Gaun Yersel“, was umgangssprachlich für „Go on yourself!“ steht.

Während der Selbstmanagement-Woche finden in Glasgow und Edinburgh Veranstaltungen statt, in denen erfolgreiche Selbstmanagementprogramme vorgestellt werden. Das Motto der LTCAS lautet: „Unsere Vision soll es in Schottland möglich machen, dass Menschen mit chronischen Krankheiten ihr Leben voll und ganz geniessen können, nicht diskriminiert sondern unterstützt werden und Zugang zu guten Versorgungsangeboten, Informationen und Unterstützung haben.“

>>Lesen Sie hier weitere Informationen über die LTCAS

Self-management Week in Scotland
23. August 2010

The Long-Term Conditions Alliance Scotland (LTCAS) will host a Self Management Week from 4-8 October 2010. It is the first event like this in Scotland. This week will highlight support for Self Management across voluntary, health and social care sectors throughout the country. Self Management Week will build upon “Gaun Yersel” – the Self Management Strategy for Scotland which was launched in 2008.

The week will include events and publicity which will showcase examples of good practice. As they say: «Our vision is for a Scotland where people with long term conditions enjoy, not endure, full and positive lives, free from discrimination and supported by access to high quality services, information and support.»

>>Read more about LTCAS

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„Gesundheit ist ein soziales Thema. Gesundheit ist mit Mobilität verknüpft. Welche Informationen stellen Sie online?“
21. Juli 2010

Diesen spannenden Blog haben wir auf e-patients.net gefunden: Susannah Fox vom Pew Internet & American Life Projekt (Associate Director) schreibt in ihrem Blog über eine Rede, die sie in der National Library of Medicine gehalten hat. Thema: Wie beeinflusst die Nutzung des Internets Patienten in ihrem täglichen Umgang mit einer Krankheit?

Ein Drittel der erwachsenen US-Amerikanerinnen und -Amerikaner ist chronisch krank und leidet etwa an Herz-, Lungen-, Bluthochdruck- oder Krebserkrankungen. Von diesem Drittel haben 62% Zugang zum Internet, verglichen mit 81% aller Erwachsenen, die an keiner dieser Krankheiten leiden. Analysen zeigen, dass chronische Krankheiten einen negativen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit haben, dass jemand sich einen Online-Zugang zulegt. Sobald jemand allerdings einen Online-Zugang hat, haben chronische Krankheiten einen positiven Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, dass eine erkrankte Person Online-Medien zur Auseinandersetzung mit Gesundheitsthemen nutzt: Bloggen, an Diskussionen in Internetforen teilnehmen, Krankenhäuser und Ärzte bewerten, Podcasts nutzen, etc.

Fox zufolge kann man jedoch nicht davon ausgehen, dass eine gravierende Diagnose Einfluss darauf nimmt, wie sich jemand Informationen beschafft und diese mit anderen teilt. Nur wenige Leute berichten online über ihre Leiden, sondern vielmehr darüber, was ihnen oder ihren Angehörigen geholfen hat. Susannah Fox gibt hierzu einige interessante Beispiele aus dem Pew Internet Research Projekt.

>>Lesen Sie den ganzen Artikel auf e-patients.net

“Health is social. Health is mobile. What are you spreading?“
21. Juli 2010

We found an interesting blog on e-patients.net: Susannah Fox, Associate Director at the Pew Internet & American Life Project, was speaking to the senior staff of the National Library of Medicine about how using the internet affects patients in their way to handle their diseases.

One-third of U.S. adults are living with a heart condition, lung condition, high blood pressure, diabetes, cancer, or a combination of those diagnoses. Of those, 62% have access to the internet, compared with 81% of adults who report none of those conditions. Statistical analysis finds that chronic disease has an independent, negative effect on someone’s likelihood to go online. However, once someone does have internet access, chronic disease has an independent, positive effect on an internet user’s likelihood to use social media for health: to blog, to contribute to online health discussion, to access hospital reviews, doctor reviews, and podcasts.

According to Fox, you should not count out the power of a life-changing diagnosis to affect the way someone gathers and shares information. Few people report harm when it comes to health information online many more people report that it has helped them or a loved one. In her blog, she is giving some interesting examples out of the Pew Internet Project’s research scope.

>> Read the whole article on e-patients.net

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Patienten verstehen medizinische Informationen nicht – Debatte im Europäischen Parlament
5. Juli 2010

Neue EU-Regeln, die die für Patienten verfügbaren medizinischen Informationen verbessern sollen, würden scheitern, es sei denn das Niveau an Gesundheitskompetenz würde in ganz Europa verbessert werden, warnten Europaabgeordnete und Gesundheitsaktivisten.

Am 23. Juni tagten im Europäischen Parlament verschiedene Gesundheitsorganisationen. Sie diskutierten über die Unverständlichkeit von Gesundheitsinformationen, welche Patientinnen und Patienten von Fachleuten erhalten. Studienergebnissen zufolge versteht weniger als eine von fünf Personen solche Informationen voll und ganz. Diese Verständnisprobleme können dazu führen, so die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Debatte, dass Patientinnen und Patienten beispielsweise falsche Medikamentendosierungen zu sich nehmen oder gar daran gehindert werden, selbständige Entscheidungen über ihre Gesundheit zu treffen.

Ilona Kickbusch, Direktorin des Global Health Programms am Graduate Institut in Genf sowie Mitglied im leitenden Ausschuss der Careum Stiftung, hat ebenfalls an der Debatte teilgenommen. Sie sagt, das Verstehen von medizinischen Informationen sei eine äusserst wichtige Fähigkeit im 21. Jahrhundert. Es gebe eine klare EU-Strategie, um diese Forderung nach mehr Verständlichkeit von Gesundheitsinformationen umzusetzen, indem sich Europa zu „gesünderen Bürgern verpflichtet, die sich sicher und mit mehr Selbstvertrauen im Gesundheitswesen bewegen“.

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Patients unable to handle medical information
5. Juli 2010

New EU rules designed to improve medical information available to patients will fail unless levels of health literacy are improved across Europe, MEPs and health campaigners warn.

At a debate on health literacy on June 23 hosted in the European Parliament health groups discussed the issue that as few as one in five people fully understand all the information they receive from healthcare professionals. This, say campaigners, leads patients to take the wrong doses of medicines and undermines citizens' ability to make informed decisions about their health.

Ilona Kickbusch, director of the Global Health Programme at the Graduate Institute in Geneva and Member of the Management Commitee of Careum Patient Education, took part in this debate. She said health literacy is a critical skill in the 21st century. There is a clear EU policy basis for tackling the problem, noting that Europe has committed itself to «healthier, safer, more confident citizens».

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Patientenzufriedenheit im deutschen Gesundheitswesen
28. Juni 2010

Weltweit gibt es kein Industrieland, in dem das Gesundheitswesen nicht seit Jahren immer wieder reformiert wird. Wie wiederum gehen Patientinnen und Patienten mit den anhaltenden Reformprozessen um? Dieser Frage ist eine vergleichende internationale Umfrage des Commonwealth Fund, einer privaten US-amerikanischen Stiftung, nachgegangen. Unter anderem kamen die Autorinnen und Autoren zu dem Ergebnis, das im Vergleich zu Deutschland befragte Personen anderer Nationen entspannter mit den anhaltenden Diskussionen und ständigen Änderungen im Gesundheitswesen umgehen. Zwar sind die Erfahrungen der deutschen Patientinnen und Patienten meist nicht schlecht, im internationalen Vergleich fällt das Urteil hierzulande dennoch negativer aus. Den deutschen Teil der Umfrage hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) betreut.

>> Lesen Sie hier den Artikel des IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen)

>> Lesen Sie hier den Artikel des Deutschen Ärzteblattes

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IQWiG-Patienteninformation: Gute Noten von der WHO
16. Juni 2010

Qualitativ hochwertige Patienteninformationen sind im Web nicht immer einfach zu finden. Die WHO bewertet nun die Gesundheitsinformationen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) als „relevant, objektiv und unabhängig“. Das IQWiG ist eine unabhängige Forschungseinrichtung, welche 2004 im Rahmen der Gesundheitsreform in Deutschland ins Leben gerufen wurde. Bei der Bewertung der Seite 2008 konzentrierte sich die WHO auf Kriterien wie Themenauswahl, interne Dokumentation oder Überprüfung der Auswirkungen der Gesundheitsinformationen.

>> zum Artikel des IQWiG

>> zum Bericht der WHO

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Making Art Accessible to People with Dementia – a project of the Museum of Modern Art, New York (MoMA)
31. Mai 2010

Meet Me at MoMA was launched in 2006 as a way to encourage expression and enjoyment for individuals in the early to middle stages of Alzheimer’s disease. Trained educators engage participants in lively dialogue by focusing in depth on iconic works of art from MoMA’s collection, including works by modern masters such as Matisse, Picasso, Pollock, and Warhol. So far, more than 3,000 individuals living with Alzheimer’s and other dementias have participated in the program, which is held monthly and offered free of charge.

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Zugang zu Kunst für Menschen mit Demenz – ein Projekt des Museum of Modern Art, New York (MoMA)
31. Mai 2010

Das MoMA in New York City hat 2006 ein Projekt gestartet, um Menschen mit beginnender oder mittelschwerer Demenz durch Zugang zu Kunst Ausdrucksmöglichkeiten und Freude zu verschaffen. Ausgebildete Trainerinnen und Trainer unterstützen teilnehmende Personen, an lebendigen Diskussionen über ikonische genauso wie Werke von modernen Meistern wie z.B. Matisse, Picasso, Pollock und Warhol teilzunehmen. Über 3000 Demenz-Erkrankte haben bereits an dem Programm teilgenommen, welches monatlich stattfindet und kostenlos ist.

Lesen Sie mehr darüber >>

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Patients Debate 2010 – call for a EU information to patient strategy by the European Cancer Patient Coalition
27. Mai 2010

Jan Geissler, Director of the European Cancer Patient Coalition (ECPC), an umbrella organization representing more than 300 cancer patient groups across Europe, calls for comprehensive EU information to patient strategy.

Geissler states that empowerment of patients is a pre-requisite for health, and access to high quality health information is fundamental to achieve this, in as much as patients are particularly isolated and vulnerable without effective access to information. According to Geissler, the situation in Europe on information to patients is incoherent, thus, a comprehensive EU information to patient strategy is urgently needed. He calls for a more patient-centric debate, which should be focused on real needs of patients rather than drawing a black and white image.

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Patients Debate 2010 – European Cancer Patient Coalition fordert EU-Strategie für Patienteninformationen
27. Mai 2010

Jan Geissler, Direktor der European Cancer Patient Coalition (ECPC), einer Dachorganisation von mehr als 300 europäischen Organisationen für Krebspatienten, fordert eine umfassende EU-Strategie für Patienteninformationen.

Die Selbstbestimmung von Patientinnen und Patienten, so Geissler, ist eine fundamentale Voraussetzung für Gesundheit und der Zugang zu qualitativ hochwertigen Informationen ist unerlässlich, um dieses Ziel zu erreichen. Denn ohne effektiven Zugang zu Informationen werden Patientinnen und Patienten isoliert und vulnerabel. Allerdings sei die Situation in Europa alles andere als kohärent, was Patienteninformationen angehe, daher ist eine umfassende EU-Strategie für Patienteninformationen dringend erforderlich. Geissler fordert daher, dass die Diskussion stärker patientenzentriert geführt und auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten fokussieren werden muss.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel >>>

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Careum Patientenbildung meets Flinders ProgramTM in Australia
28. April 2010

Prof Kickbusch, member of the board of Careum, has met with colleagues from Flinders Human Behaviour and Health Research Unit (FHBHRU) in Adelaide, Australia. They discussed the Flinders Program ™ as well as potentials of collaboration and the possibility of introducing this approach of self-management support to Switzerland. >> read the newsletter!

Mitte April traf Ilona Kickbusch, Stiftungsrätin und Mitglied des Leitenden Ausschusses der Careum Stiftung, Vertreter der Flinders Human Behaviour and Health Research Unit (FHBHRU) in Adelaide, Australien. Themen des Treffens waren das dort etablierte Flinders ProgrammTM, eine potentielle Zusammenarbeit mit Careum Patientenbildung und Möglichkeiten einer Einführung des Flinders ProgrammsTM in der Schweiz. >> Lesen Sie hier den Newsletter!

>> Blog der Flinders University zu Themen wie Forschung, Ausbildung, Trends etc.

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Wallstreet Journal
22. April 2010

Elektronische Gesundheitsakten werden u. a. als ein innovativer Schritt in Richtung patientenzentrierte Versorgung diskutiert. Ein aktueller Beitrag im Wall Street Journal geht der Frage nach, inwieweit der technologische Fortschritt in diesem Sektor das hält bzw. halten kann, was er verspricht.

These days, digital medical records are a main topic in debates on patient-centered health care. A recently published article in the Wall Street Journal poses the questions of whether the digitization of medical records does everything its advocates believe is possible. >> mehr

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Ein Interview mit Careum Patientenbildung in Swiss Public Health News
7. April 2010

Im soeben erschienen Newsletter von Public Health Schweiz ist ein Interview mit Dr. Jörg Haslbeck und Katja Egli publiziert. Sie stellen die Aktivitäten von Careum Patientenbildung vor und geben Hinweise, welche Angebote zu diesem Thema in der Schweiz aber auch international existieren. Lesen Sie hier den ganzen Artikel >> PDF

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Careum Patientenbildung initiiert CDSMP-Expertenmeetings
1. April 2010

Careum Patientenbildung veranstaltet regelmässige Treffen mit (inter-)nationalen Experten, um den Austausch zu Themen wie Empowerment, Patientenbildung und Selbstmanagementförderung zu fördern. Den diesjährigen Auftakt der Reihe bilden mehrere Treffen zum Chronic Disease Self-Management Program (CDSMP), das Careum Patientenbildung in der Schweiz implementieren wird.

Mit den dänischen Kollegen Charan Nelander und Nicolaj Holm Faber vom Komiteen for Sundhedsoplysning fand ein internationaler Workshop am 4./5. März 2010 statt. In Dänemark ist das CDSMP auf nationaler Ebene eingeführt und es existieren umfangreiche Erfahrungen, wie der vorwiegend im angloamerikanischen Raum etablierte Ansatz in Europa effizient implementiert werden kann. Im Vordergrund des Treffens standen Fragen, wie die Kursmaterialien bzw. das Buch „Living a healthy life with chronic conditions“ von Lorig et al. (2006) an den hiesigen Kontext anzupassen und welche Schritte zur Evaluation der übersetzten Materialien erforderlich sind.

Ferner traf sich das Team von Careum Patientenbildung mit Experten aus der Schweiz und aus Österreich, die erste Erfahrungen mit dem CDSMP gesammelt haben. Am 15. März 2010 waren bei Careum zu Gast: Karin Lörvall (Hôpital de la Tour, Genf), Dennis Bonnet (CDSMP-Kursleiter, Genf), René Mettler (arbeitundversicherung.ch, Küsnacht) und Hans Schmidt (RehaFirst, Zürich). Diskutiert wurden ihre Erfahrungen mit dem Programm aus Stanford sowie Anpassungserfordernisse und -schritte an den deutsch- bzw. französischsprachigen Kontext. Diese Aspekte waren auf einem Treffen mit Frau Dr. Martina Esberger-Chowdury (A) am 29. März 2010 ebenfalls Thema, die sich seit geraumer Zeit mit Fragen der Patientenorientierung, -information und -aktivierung befasst.

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„A global voice for patients“ – Internationale Konferenz der IAPO fordert Einbeziehung von Patienten in Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen für eine gerechte Ressourcenverteilung
25. März 2010

Vom 23.-25. Februar 2010 fand der 4. Global Patients Congress in Istanbul unter dem Titel „Strengthening Healthcare Systems Globally: The Value of Patient Engagement“ statt. Über 100 Teilnehmer aus der ganzen Welt, darunter auch Vertreter beispielsweise der WHO, sprachen über die Bedürfnisse von Patienten in Bezug auf Pflege, Information sowie Unterstützung durch Familie und Fachleute.

Ein Highlight der Veranstaltung war der Beitrag von Frau Professor Ilona Kickbusch von Careum Patientenbildung, die zum Thema „Chronic Disease Management: Global Trends in the Management of Non-Communicable Diseases“ referierte.

Mehr Informationen finden Sie unter 4. Global Patients Congress

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Careum Patientenbildung ist ab sofort auch auf Facebook! >>mehr
25. März 2010

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«Careum Patientenbildung geht online!»
10. März 2010

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Seit Januar 2010 engagiert sich Careum neu im Bereich Patientenbildung. Über das Angebot von Careum Patientenbildung können Sie sich auf der neu eingerichtet Website informieren, die in den kommenden Wochen fortlaufend aktualisiert werden wird.
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