Die B.Braun-Stiftung («Sharing Expertise») und die Careum Stiftung («Die Gesundheitswelt von morgen denken») bieten mit dem Mentoring ein länderübergreifendes Förderprogramm an. Es soll den Kompetenzen-Rucksack talentierter und motivierter junger Menschen vervollständigen, den Theorie-Praxis-Transfer verbessern und ihnen Zugang zu einem grenzüberschreitenden Praxis-Netzwerk von Gleichgesinnten ermöglichen. Mit den verschiedenen Inputs zu Fach-, Sozial- und Managementkompetenzen will es langfristig die Management-Kompetenzen im Gesundheitswesen stärken.
Das Programm
Das sechsmonatige Mentoringprogramm umfasst vier Elemente:
- die Eröffnungstagung Ende April in Melsungen, einer kleinen Fachwerkstadt bei Kassel,
- Managementintensivkurse, die an vier Wochenenden stattfinden und zwar im nordhessischen Kloster Haydau (D), in Zürich in Berlin und im grenznahen Tuttlingen (D)
- eine Mentoringphase
- eine abschliessende Studienreise, die dieses Mal nach Holland führt.
Letztere soll einen praxisnahen Einblick in das Gesundheitssystem gewähren und den Blick für die Vor- und Nachteile rechtlich und organisatorisch unterschiedlicher Bedingungen schärfen.
Praxisorientierte Übungen mit aktuellen Fallbeispielen und realen «Business Cases» stehen im Zentrum der vier Managementintensivkurse. Dabei erarbeiten renommierte Referenten aus Forschung und Politik mit den Teilnehmenden Analysen aus unterschiedlichen Blickwinkeln und entwickeln Lösungsvorschläge, um den künftigen Herausforderungen zu begegnen.
Die Mentoringphase setzt mit den Intensivkursen ein und dauert bis zur Studienreise im November. Sie unterstützt die Wissensvermittlung und intensiviert den Theorie-Praxis-Transfer durch die persönliche Unterstützung. Durch sogenanntes «Shadow-Mentoring» profitieren die Teilnehmenden vom Austausch mit einer erfahrenen Führungspersönlichkeit, die sich im Berufsalltag über die Schulter schauen lässt und als Mentor beratend zur Verfügung steht. In der Tat ist es so, dass die Programmleitung Tandems bestimmt und jeden Mentee mit einem Mentor zusammenführt, der ihn individuell während einer Vorbereitungs- und Evaluierungsphase auf seinen künftigen Verantwortungsbereich vorbereitet und als persönlicher Ansprechpartner mit ihm berufs- und karrierebezogene Fragen reflektiert. Für die Zeit des Programms sind regelmässige Treffen am Arbeitsplatz des Mentors geplant.
Die Erfahrungen aus den früheren Programmen zeigen, dass das Alumni-Netzwerk mit Einladungen zu thematischen Workshops und zum Deutschen DRG-Forum Mehrwerte sind, die von den Absolventen geschätzt werden. Neu ist geplant, dass die Teilnehmenden ein CAS aus dem Programm über das Management von Health Care-Institutionen der Kalaidos Fachhochschule erwerben können (Informationen der Kalaidos Fachhochschule).
Weitere Informationen zum Programm und zur Bewerbung finden Sie unten im Download.
Downloads
- Ausschreibung_Mentoring2012.pdf
(PDF – 756 KBytes) - Mentoring2012_in_a_nutshell.pdf
(PDF – 151 KBytes)
