Sitemap | Careum Campus | Kontakt   English

Über Careum

Förderprogramme

Careum F+E

Patientenbildung

Careum Explorer

Careum Weiterbildung

Veranstaltungen

Publikationen

Careum Campus

Geschichte

Arealüberbauung

Kunst am Bau

Bildergalerie 1872 - 2002

Bildergalerie 2002- 2007

Wohnungen

Parkhaus

Bildergalerie

Zugangsportale

Kontakt

Stiftung Careum

Kunst am Bau

Careum hat mit Unterstützung einer Kunstkommission Ausschreibungen für Kunst am Bau für die Schulungsgebäude und den Gloriaplatz durchgeführt. Die folgenden Künstler prägen mit ihren Kunstwerken den Careum Campus.

Careum 1
Urs Eberle «Haus der vier Elemente, 2004»
Der Künstler definierte vier Interventionsorte: Lichthof, Haupttreppenhaus, südliches Treppenhaus und nördliches Treppenhaus. Die Farben zu den vier Interventionsorten brachte der Künstler mit den Elementen Feuer, Wasser, Erde, Wind in Verbindung. Im Haupttreppenhaus wurde ein Orakel zum Thema Feuer in die Wand bzw. Farbe eingelassen. Eberle versteht seine Malerei als Erweiterung der Architektur in Richtung begehbarer Raumplastik (Skulptur). Der technisch-funktionalen Archtiektur wurde durch Eberles Malerei eine farbliche - sinnliche Komponente hinzugefügt.

Text im Treppenhaus «Feuer bin ich. Licht und Energie, bringe Leben, Kraft und Glück. Bin Himmel und Hölle, zerstöre, verbrenne und vernichte. Bringe neues Leben und verwandle. Bin Sonne der Erde und niemand kann mich bezwingen, solange ich bin»

Detaillierter Text im Treppenhaus
Text Himmel und Hölle


Careum 2
Urs Eberle «Werden und Vergehen, 2007»
Der Künstler hat die farbliche Gestaltung und die Symbolik des Careum 1 systematisch weiterentwickelt.
Die 15 Meter lange Wand im Eingangsbereich bildet das Zentrum der Arbeit. Die vibrierende Wand in Rosa ist Begrüssung, Ankunft und die Antwort für alle Besucher. Die Symbolik von Rosa ist vielfäültig und zusammen mit den 7 Wörtern wirft die Wand vorerest viele Fragen auf.
Die scheinbar endlose Wand wirkt wie ein Meer von Blüten, in der Mitte der Blüte, ein Werden und Vergehen. Rosa ist die Farbe des jungen Lebens, der Schwärmerei und der Romantik. Die Empfindsamkeit, die Sanftheit, das Leise, die Bescheidenheit, die Unsicherheit.
Die vertieften Wörter in der Wand, die wie eine Gedankenwolke zu schweben scheinen, verstärken die Situation. Sie machen genau das, was sie uns zu sagen scheinen «verbinden-angreifen-auflösen-verarbeiten-erforschen-erkennen-verwandeln»
Der Kern des Treppenhauses ist hingegen in einer grau-violetten Farbe gestrichen um das Gleichgewicht herzustellen. Hier zeigt sich der Schatten des Vergänglichen. Violett ist auch eine Farbe der Theologie, Farbe der Besinnung und Demut. Im Violett verschmelzen die Gegensätze und verbindet Sinnlichkeit mit Geist, Gefühl mit Verstand, Liebe und Entsagung.
Text im Treppenhaus

Careum 1 Cafeteria
Annelies Strba «PEMA CHOEKY» (Flower of joyfull teaching), 2005"
Ausgangspunkt sind Filmaufnahmen aus einem Bauerngarten in Horgen (bei Zürich), den die Künstlerin seit ihrer Kindheit gut kennt. Zu sehen sind kaleidoskopartige Farbkompositionen, die ineinander fliessen - ein buntes Spiel von Farbimpressionen. Die beiden Bilder, die nur noch entfernt an Blumenmotive erinnern, sind als Einheit zu verstehen. Sie verfügen über eine starke emotionale Ausstrahlung und verleihen dem offenen Raum der Cafeteria eine sinnlich-dynamische Komponente. Die Künstler schafft mit ihren Werken eine bewusste Gegenwelt zum Alltag.

Bild in der Cafeteria
Technik und Masse: Inkjet auf Leinwand, 2-teilig, je 135 x 388 cm

Aussenraum/Gloriplatz
Piero Maspoli «-ohne Titel (Keil), 2007»
Der Künstler hatte sich im Uebergang von der Gloriastrasse zum Campus eine keilförmige, gegen die Pestalozzistrasse und den Gebäudevorplatz abfallende Rampe aus verschiedenen Sandsteinplatten ausgedacht. Ausgangspunkt des Keils ist eine Höhe von ca. 1,20 m , der sich im natürlich abfallenden Gelände auf ca 40 cm reduziert und sich gegen unten zuspitzt. Der Künstler verstand den Keil als minimaler, geländespezifischer Eingriff, angesiedelt zwischen architektonisch-skulpturaler Formgebung und naturhaften Erscheinen. Inspiriert vom Flurnamen «Platte» schuf er eine begehbare «Dünenlandschaft» zwischen Gloriastrasse und Eingangshof.

Kunst von Sandsteinplatten
Bild von Sandsteinplatten
Material: Sandstein obere Meeresmolasse aus dem Bodenseegebiet.

Downloads

Drucken